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Arbeit & Beschäftigung

Wir helfen bei der Suche nach temporären Arbeitsgelegenheiten, einem berufsvorbereitenden Praktikums-, einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.

Wir unterstützen bei der Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen, bei der Beantragung der Arbeitserlaubnis und suchen bzw. halten den Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern.

Sie können die Arbeistgruppe unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen.

Aufruf an alle Firmen in Ditzingen und Umgebung

Ein Aufruf an alle Firmen in Ditzingen und Umgebung mit der Bitte um Mithilfe bei der Integration von Flüchtlingen in Ditzingen unter Firmenaufruf des Arbeitskreises Asyl Ditzingen

 

Porträt Dr. Reiner Schütz

Dr.Reiner SchützÜber seinen Recherchen zum Thema Flucht und Asyl ist Dr. Reiner Schütz via Internet auf den AK Asyl Ditzingen aufmerksam geworden. In einem nächsten Schritt hat der so rational Denkende das Welcome Café inspiziert, für gut befunden und ist ehrenamtlich aktiv geworden. Binnen kürzester Zeit wurde er für den AK Asyl zum unentbehrlichen Mitstreiter. Seine nüchtern-sachliche Herangehensweise an komplizierte Fragestellungen wird im AK sehr geschätzt.

Der Elektroingenieur, der seit 1995 in Ditzingen lebt, kümmert sich im AK federführend um das Mega-Thema Arbeit und Ausbildung. Und bringt sein Engagement in diesem Bereich mit folgenden Worten auf den Punkt: „Die Leute, die zu uns kommen, brauchen neben deutschen Sprachkenntnissen vor allem eine Perspektive in Richtung Anstellung. Ohne Arbeit werden Sie hier nicht an- und aus der Sozialhilfe nicht herauskommen.“. Der 58-Jährige läuft sich deshalb derzeit die Hacken bei den Arbeitgebern in und um Ditzingen herum ab und investiert fast seine gesamte Freizeit für die Menschen, die hier bei uns um Asyl angefragt haben. Recht zufrieden klingt der Ditzinger, der in Darmstadt studiert und promoviert hat, wenn er von dem guten Feedback erzählt, dass jene Neu-Ditzinger erhalten haben, die auf der Karlshöhe auf sein Betreiben hin 1,05-Euro-Jobs angenommen hatten. Er hofft nun, dass diese Praktika für seine Vermittelten der Einstieg in eine bessere Zukunft sind.

Was bewegt ihn, der noch einige Jahre in Lohn und Brot stehen wird, sich so einzubringen in der Flüchtlingsarbeit? „Wir leben hier hin einem sicheren Land. Die Bürgerschaft muss etwas tun, dass unsere friedvolle glückliche Gesellschaft erhalten bleibt.“ Dies funktioniere nur über bürgerschaftliches Engagement .Denn Integration geht uns alle an!“ so das leidenschaftliche Credo des sonst so zurückhaltendem Ehrenamtlichen. . Vielleicht hat ihn hier auch die eigne Familiengeschichte geprägt. Eltern und Großeltern kamen nach dem Zweiten Weltkrieg als Flüchtlinge in den Westen und taten sich teilweise schwer mit der Integration. Reiner Schütz hat das nie vergessen und reicht den Neuankömmlingen helfend seine Hand.
(Für den Ak Asyl: Barbara Radtke)